
Gemeinsam unterwegs.
Dass es uns gibt, ist nicht selbstverständlich. Vor einigen Jahren war die Seniorengruppe der Arbeiterwohlfahrt in Reichenwalde dabei, sich aufzulösen – die Gruppe wurde einfach älter. Es war Marlies Becker, ausdauernde Vorturnerin der Sportgruppe im Dorf, die vorschlug: „Lasst uns alle in die AWO gehen.“ So kommt es, dass AWO- und Sportgruppe fast identisch sind. Das schadet nicht, wir bleiben beweglich.
Eine Altersgrenze gibt es nicht, aber niemand von uns ist jünger als 60 – die meisten Berufstätigen in Reichenwalde pendeln und sind gut beschäftigt. Wir treffen uns und reden nicht über unsere Krankheiten – oder gerade darüber, über unsere Freuden und den Kummer. Wir haben Sinn für Abenteuer und unternehmen gern etwas gemeinsam: Brauerei-Besuche, Werksführungen, Gänseessen, Kuchenbasar und manchmal sogar Stand-up-Paddling.
Wir sind nicht immer einer Meinung, aber auf einer Wellenlänge. Wir sind neugierig auf die Welt um uns herum und reden gern miteinander.
„Es muss Spaß machen – deshalb freuen wir uns auf unsere Treffen.“






